BIOGRAFIE
Johannes
Stephan Wrobel
Rückblicke und Ausblicke

Compendium

Ein Idealist beobachtet die Welt
| Watching the World by an Idealist*



© 2013 Stephan Wrobel (Oben: 2010, 2008; unten: 2016).

* Der Titel "Watching the World" bzw. "Wir beobachten die Welt" spielt auf eine engl./dt. Rubrik in einer Zeitschrift an, für die ich in den 1980er-Jahren in der deutschen Ausgabe sechs Jahre lang alle Kurzbeiträge schreiben durfte (mehr darüber in der langen Fassung der literarischen Autobiografie, zur Zeit offline in Bearbeitung).



AUF DIE LEBENSABSCHNITTE in West-Berlin (1960 – 1972) Wiesbaden (1972 – 1984), Selters/Taunus und Brooklyn, New York (1985 – 2008) blicke ich hier mit etwas "Stolz" zurück.

Habe vor allem von 1996 bis 2008  durch meine Zeitgeschichtsforschungen (Verfolgungsgeschichte von Minderheiten unter deutschen Diktaturen, "Holocaust"-Forschung, "the other victims") viel (kennen)gelernt und als Autor geschrieben (z.B. "12 Jahre – 12 Schicksale", PDF), war u.a. damit an Bewahrungswürdigem für unsere und nächste Generationen beteiligt – dafür bin ich dankbar. Allerdings habe ich dann, Ende 2008, ein neues anderes ausgefülltes (und stilles) Leben begonnen – meine "Forscher"-Vergangenheit und Zugehörigkeit ist längst "Geschichte", über die ich gewöhnlich nicht spreche, sondern nur hier schreibe.

Einige Freunde und Bekannte wissen davon, andere nicht, was eigentlich keine Rolle spielt. Denn jeder, der mich heute persönlich kennt, kennt mich sicherlich als Person mit einem eigenen, unabhängigen Leben, dem Guten und Schönen zugeneigt, verpflichtet der Mitmenschlichkeit, der Vernunft und Empathie mit Mensch, Tier und Natur – bin also Idealist geblieben.
Mag eigentlich über (fast) alles diskutieren,
nur über Religion und Politik nicht unbedingt.
Danke. Bleiben wir positiv und guten Mutes ...

... und gehen jetzt etwas weiter in die Vergangenheit zurück.




Im Internet: Spekulationen und falsche Tatsachenbehauptungen über mich Johannes Wrobel (Privatleben und Geschichtsarbeit)  

Referat (Ausstellungseröffnung) über die Gefangenen mit dem   lila Häftlingswinkel in Auschwitz, Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (KZ-Gedenkstätte), 21.09.2004.

KURZBIOGRAFIE (Auszug)

| 1972 – 2008: Buchbinder, Sachbearbeiter, Bibliothekar, Archivar, Autor/Redakteur und Biograph (Watch Tower Society, deutscher Zweig) ...

... über die KZ-Arbeitssklaven, von der SS mit dem lila Häftlingswinkel stigmatisiert (darunter viele Frauen, vgl. in KZ-Aussenlagern), siehe Fotos oben und unten in Auschwitz, Ravensbrück und Hamburg-Neuengamme, und weitere Verfolgungsopfer sowie  Kriegsdienstverweigerer während des NS-Regimes 1933 1945 und in der DDR 1949 1989, über Menschen, die sich aus Gewissensgründen den (für sie) unannehmbaren Forderungen der Herrschenden verweigerten, unbeugsamen Mut zeigten und dabei ihr Leben riskierten oder verloren – eine wissenswerte Geschichte, die heute Mut macht.

Bei den Recherchen wurde mein Herz nicht bitter, sondern leicht, voller Respekt vor den zumeist einfachen Bürgern mit Zivilcourage während einer der dunkelsten Epochen der Zeitgeschichte, die niemals vergessen oder aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschheit ausgelöscht werden sollten – weil sich "Geschichte" wiederholen kann, Diktaturen nicht wiedererstehen dürfen, um unsere Freiheit zu beschneiden und die Würde von Menschen, die "anders" denken, fühlen, glauben oder aussehen, mit Füßen zu treten, ihr Leben zu ruinieren oder auszulöschen ( Deutsches Grundgesetz, Artikel 1).

Eine logische Folge meiner Arbeit mit der Verfolgungsgeschichte unter Diktaturen war, dass ich die geistige und persönliche Freiheit als Grundrecht noch mehr schätzen gelernt habe. Freiheit (auch innere) ist bunt, and "life is beautiful"!

Ende 2008 habe ich aus eigenem Antrieb und persönlichen Gründen ein neues, unabhängigeres, ruhigeres und "unauffälligeres" Leben außerhalb der Watch Tower Society mit neuen Herausforderungen im Süden Deutschlands begonnen, was meine umfangreichen Geschichtsforschungen zwangsläufig beendete.  Heute denke ich kaum noch an diesen arbeitsreichen Lebensabschnitt zurück (und wenn, dann mit Dankbarkeit und Zufriedenheit), an die Geschichts- und Gedenkarbeit, die vielen Reisen und Referate oder an die zahlreichen Veröffentlichungen, die noch in Umlauf  sind (z.B. im pädagogischen Bereich, wie bereits oben erwähnt). Was man schreibt, das bleibt ... und das ist gut so. ☺

PS: Merkwürdigerweise befällt mich heute eine tiefe Rührung, wenn ich nur andeutungsweise über meine Forscher-Vergangenheit spreche oder daran in einem Gespräch erinnert werde, etwas was mir früher unbekannt war, sodass ich das Geschichtsthema mometan bei Unterhaltungen vermeide.


| 2009  –  heute: Nach Neubeginn Kundenakquise (Selbständiger, Teammanager seit 2011) und MA Kundeninformation (2017–).


| 1972–2008: Bookbinder, secretary, librarian;
archivist,   writer, Holocaust researcher & historian, biographer (Watch Tower Society, Germany branch): About Jehovah's Witnesses (Bible Students) in National Socialist concentration camps, victims of Nazism, and prisoners during the Communist Era (GDR), for more, please see bibliography, compare more publications.

| 2009–today: After restart self-employed (Team Manager, customer acquisition); customer information staff member.



  

Wulff Brebeck und Kirstin John-Stucke (Kreismuseum Wewelsburg), Dr. Detlef Garbe* (KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Lehrbeauftragter für Zeitgeschichte an der Universität Hamburg), Johannes S. Wrobel (Geschichtsforschung), James N. Pellechia (Watch Tower Society, Brooklyn N.Y) anlässlich der "Weltpremiere" und Uraufführung der Videodokumentation "Standhaft trotz Verfolgung" an der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
am 6. November 1996.



Die bisherige Online-Fassung der literarischen Autobiografie (letzter Stand 1.11.2016) ist zur Zeit offline in Bearbeitung und auch in Auszügen nicht mehr online verfügbar.



ÜBERSICHT


1960
1972 (Berlin): Hauptwohnort West-Berlin, Schulzeit, Auslandsaufenthalte (Schweden, Österreich, Spanien, Italien, Israel). Gottesdienstliche Tätigkeiten als Lebenszäsur: Einige Monate in St. Johann in Tirol (1970) und Bruneck/Südtirol (1971), halbamtlich in Berlin (ab 1. Oktober 1970); hauptamtlich in Wiesbaden (ab 14. Oktober 1972) bei der Watch Tower Society, deutscher Zweig.

1972 – 1984 (Wiesbaden): Hauptwohnsitz Wiesbaden, Arbeiten rund um's Buch (Groß- und Handbuchbinderei), Sekretariat (Verwaltung, 1977/1978), Hausbibliothek und Redaktionsabteilung (ab 1979).

1984 – 1996 (Selters/Taunus): Umzug der Gesellschaft nach Niederselters (1984/85). Hauptwohnsitz Selters/Taunus, weiterhin Sachbearbeiter (Korrespondenz), Autor, Artikelschreiber und Bildredaktion (Zeitschriften), u.a. Lebensberichte und Interviews, deutsch/englisch ( Geschichtsforschung).

1996 – 23. November 2008 (Selters/Taunus): Archivar, Biograph und Sachautor (religiöse Verfolgungsopfer unter Diktaturen). "Geschichtsarchiv"-Gründung in Selters/Taunus, Watch Tower Society, deutscher Zweig. Unterstützung im Bethel (Ordensgemeinschaft) durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der stetig wachsenden Archivarbeit, Korrespondenz und den Projektrealisierungen sowie dem NS-Opferentschädigungsprogramm der Schweizer Banken/USHMM, mit der Zeit ein größer werdendes und fleißiges Team, das mir den Rücken freihielt und somit half, mich auf Kontakte, Recherchen, Referate, Artikel und Publikationen zu konzentrieren, um damit ein bleibendes Gedenken und öffentlich zugängliche Forschungsgrundlagen zur Opfergruppe insgesamt zu schaffen.

Kontakte mit zahlreichen Zeitzeugen und Verfolgten der NS-Diktatur und DDR (einige "doppelt" verfolgt) sowie vielen Historikern, nicht zuletzt mit Dr. Detlef Garbe* ( KZ-Gedenkstätte Neuengamme), Wulff Brebeck und Kirsten John-Stucke ( Kreismuseum Wewelsburg), siehe Foto oben am 6. November 1996 an der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

* Dr. Detlef Garbe (Hamburg) hat ein akribisch recherchiertes, gigantisches akademisches Standardwerk, das mir stets Vorbild blieb, zu den damals noch "vergessenen Opfern" verfasst: Zwischen Widerstand und Martyrium. Die Zeugen Jehovas im "Dritten Reich" ( 1993 ff., engl. 2008). Seinerzeit gab es leider noch keine befriedigende Zusammenarbeit mit Historikern von seiten der Watch Tower Society, deutscher Zweig  (anders im US-amerikanischen Hauptbüro), was sich erst 1996 vor allem durch das "Geschichtsarchiv" in Deutschland und Österreich verbessern sollte. An die Kontakte und Zusammenarbeit mit Dr. Detlef Garbe denke ich noch immer gern, ebenso an viele andere Historiker und Researcher, die engagiert für das Gedenken an die "vergessenen Opfer" des NS-Regimes gearbeitet haben – wie u.a. in Wewelsburg, Ravensbrück, Dachau, Sachsenhausen, in Österreich und Staffordshire (England) sowie nicht zuletzt im United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington, D.C. und in Brooklyn, N.Y. (USA), wobei weitere Orte und damit engagierte Menschen jetzt unerwähnt bleiben, auch was die Fortsetzung der Verfolgungsgeschichte in der SBZ/DDR betrifft, was bei Gelegenheit nachgeholt wird.

In Englisch und Deutsch Mitarbeit an der
Videodokumentation Jehovah's Witnesses Stand Firm Against Nazi Assault / Standhaft trotz Verfolgung – Jehovas Zeugen unter dem NS-Regime, dafür Aufenthalt in New York City (Januar – März 1996). Im Vorfeld 1995 zunächst die Planung und Organisierung der Filminterviews der Zeitzeugen in ganz Deutschland, aufgezeichnet durch ein Filmteam (im Betacam Videoformat) aus Brooklyn N.Y. Dann die Durchführung der Interviews selbst und die Begleitung der Filmcrew unter Leitung von James N. Pellechia und Carl Zahari; später intensive Arbeit am Filmscript im Hauptbüro in New York.

Synchronisierung des Videofilms in Emmen, Niederlande (Mai 1996). Danach Planung und Realisierung der "Weltpremiere" und Uraufführung des Videofilms unter Beteiligung von Zeitzeugen an der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Deutschland aufgrund einer Einladung der damaligen Leiterin Prof. Dr. Sigrid Jacobeit ( 6. November 1996) und einen Tag später in der TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung, Leiter Prof. Dr. Wolfgang Benz ( 7. November 1996). (Zur positiven Resonanz auf die Uraufführung, vgl. mein Kurzreferat im Kurhaus Wiesbaden, Pressekonferenz 27. Januar 1997.)

Erstaufführungen folgen in anderen Ländern wiederum im Beisein von Zeitzeugen, wobei ich Interviews oder Fachreferate halten durfte, zum Beispiel in Österreich in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen (18. Juni 1997) und in Rußland, Moskau (15. Mai 1997; Kurzfassung der russischen Videodokumetation am 29. Juni 2000) oder in Polen in der KZ-Gedenkstätte Stutthof (26. April 2006, hier mit der polnischen Fassung der Standhaft-Ausstellung).

Weltweite Verbreitung des Stand Firm-Videofilms letztlich in weit über 100 Sprachen durch die Watch Tower Society. Vorführungen in Schulen und Bildungseinrichtungen in einigen Ländern, auch unter Teilnahme von Zeitzeugen. (Vgl. Zeitzeugenbesuche heute in Schulen in Österreich.)

Recherchen zur Verteidigung der Standhaft-Videoinhalte gegen unberechtigte Kritik und gegen einige ursprünglich vom Ministerium für Staatssicherheitsdienst der DDR ( MfS / Stasi) im Abwehrkampf gegen die damals verbotene Religionsgemeinschaft in die Welt gesetzten   Desinformationen, die im Westen fast kritiklos übernommen worden waren. Zum Beispiel über den Sonderkongress mit einer Petition der Zeugen Jehovas in Berlin-Wilmersdorf am 25. Juni 1933. In diesem Rahmen auch fachpolemische Auseinandersetzungen mit Dr. Richard Singelenberg (Niederlande), veröffentlicht in Deutsch und Englisch.

Zu der Videodokumentation gehörte eine
Ausstellung ( engl.) über die nationalsozialistische Verfolgung der Bibelforscher oder Zeugen Jehovas, die mit drei Sets als Wanderausstellung konzipiert wurde (auch in anderen Sprachen). Im Laufe der Jahre fanden weit über 1.000 Ausstellungen in mehreren Ländern Europas statt (einige in Japan und Südamerika), die über fünf Million Besucher sahen. Darunter im Januar 2003 im Landtag Düsseldorf und im Rathaus der Stadt Mainz (s.a. unter "Referate" und Stand 1997, vgl. Tagesspiegel, 18.08.1999) und natürlich an zahllosen anderen Orten.

Ein
Begleitheft zur Ausstellung (1999) – für Text und Bildauswahl durfte ich ebenso verantwortlich sein – stand kostenlos in Deutsch und Englisch zur Verfügung sowie über 15 Jahre lang bis 30. April 2017 als Download über den (kostenfreien) Link www.lilawinkel.de (der Link führt z.Z. technisch bedingt auf die Seite www.standfirm.de, einem Online-Buchanhang), der für das United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) eingerichtet worden war, sodass das Museum auf seiner Webseite freundlicherweise darauf hinweisen konnte. (Ich bedanke mich bei der Wachtturm-Gesellschaft, dass sie über 15 Jahre lang die Downloadmöglichkeit nicht als Urheberrechtsverletzung angesehen hat.)

Über 10 Jahre später dann die Sonderausstellung "Lila Winkel in Ravensbrück" (ab  28. Februar 2007) in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, siehe auch unten, womit sich dort der Kreis des Gedenkens am authentischen Ort nach der Uraufführung von Standhaft trotz Verfolgung schließt.

Ebenso Konzept einer Sonderausstellung bzw. Dauerausstellung zur Verfolgungsgeschichte der Zeugen Jehovas in der
SBZ/DDR im Stasi-Museum bzw. in der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße Berlin ( 3. Juni 1999, mit Grußwort des reg. Bürgermeisters Eberhard Diepgen), vgl. Englisch, dazu ein Faltblatt für Besucher in Deutsch und Englisch.

Zahlreiche eigene
deutsche und englische Fachveröffentlichtungen und Publikationen (und Beiträge oder Mitarbeit; Buchbesprechungen, z.B. Anita Farkas) zur staatlichen Verfolgung und Tötung von Andersdenkenden und Verweigerern aus Gewissensgründen unter dem NS-Regime und in der DDR, vgl. Bibliographie.*

* Dazu geringfügig von meiner Seite auch zu
Osteuropa und zur Sowjetunion, siehe Anhang in: Gerhard Besier / Clemens Vollnhals (Hgg.): Repression und Selbstbehauptung: Die Zeugen Jehovas unter der NS- und der SED-Diktatur, Berlin 2003, S. 384-395.

Beiträge in Lexika, wie im
Marienlexikon (1994)
– Lexikon der Hamburger Religionsgemeinschaften. Religionsvielfalt in der Stadt von A-Z
(1994)
Magdeburger Biographisches Lexikon
(2002)
Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Beiträge in Band 2 (2005) und Band 4 (2006).

Leserbriefe: "Die Zeugen Jehovas gehörten zu den Opfern." Rubrik Briefe an die Herausgeber. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Juni 2000, S. 51 ( Übersetzungen).

In Zusammenarbeit mit Kirsten John-Stucke (Kreismuseum Wewelsburg) und Dr. Michael Krenzer (Pädagoge) entstand
für die pädagogische Arbeit die bis heute unentgeltlich abzugebene Broschüre 12 Jahre – 12 Schicksale. Fallbeispiele zur NS-Opfergruppe Jehovas Zeugen in Nordrhein-Westfalen 1933-1945, Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW e.V. (Hg.), Münster 2006 ( Infos und dort online als PDF herunterzuladen), mit einer Einführung (John-Stucke), didaktischen Hinweisen (Krenzer) und einem Grußwort des Ministerpräsidenten des Landes Nord-Rhein-Westfalen Jürgen Rüttgers. Die Titelidee stammte von Prof. Alfons Kenkmann, der dann auch beim Pressegespräch und der Vorstellung der Publikation in der Villa ten Hompel, Münster am 4. Dezember 2006 ( Artikel, weiterer Artikel) dabei war (siehe Foto).*

* Den Anstoß für die Publikation gab die oben erwähnte Begleitausstellung im Landtag Düsseldorf, dort damals unter dem Titel "Erinnern für die Zukunft" gezeigt, die Landtagspräsident Ulrich Schmidt am 22. Januar 2003 eröffnete (s.a. Landtag Intern 1/2003, S. 19).

Unterstützung oder Konzipierung von Informationsblättern in Gedenkstätten, wie das Faltblatt "Heil Hitler kann ich nicht sagen" (zusammen mit Daniel Meier) über die Opernsängerin Elly Reulecke-Baar (Mahn- und Gedenkstätte Ahlem, Landkreis Hannover, 30. Juni 2000) oder wie oben erwähnt für das Stasi-Museum in Berlin Normannenstraße über die unter beiden deutschen Diktaturen "doppelt" verfolgte Hildegard Seliger aus Leipzig.

Zum bleibenden Gedenken gehören weitere Veröffentlichungen und Buchprojekte.

Im Autorenkollektiv mit dem Historiker Dr. Hans Hesse als Herausgeber
Veröffentlichung von zwei umfangreichen Büchern (dazu die Unterstützung bzw. Mitarbeit bei den veröffentlichten Biografien von Ewald Kaven, Meta Kluge [Gedichte] und anderen Verfolgten):

Zum einen das
Sammelwerk (die Beiträge auf Fachtagungen in Wewelsburg, Hamburg und Frankfurt/Main im Oktober 1997), "Am mutigsten waren immer wieder die Zeugen Jehovas" – Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus, Bremen 1998 (1. Aufl.), 2000 (2. Aufl.). Das Buch wurde in Englisch, Französisch und Polnisch übersetzt:
– Persecution and Resistance of Jehovah' Witnesses During the Nazi-Regime 1933–1945,
Bremen 2001,
Persécution et résistance des Témoins de Jéhovah pendant le régime nazi 1933–1945, Esch-sur-Alzette 2005,
– "Najodwazniejsi byli zawsze Swiadkowie Jehowy" – Przesladowania I sprzeciw Swiadków Jehowy w okresie rezimu hitlerorwskiego,
Wroclaw 2006.

Ebenso in Zusammenarbeit mit Dr. Hans Hesse (und Jürgen Harder) Verfassen von Teilen des Buches "Und wenn ich lebenslang in einem KZ bleiben müßte." Die Zeuginnen Jehovas in den Frauenkonzentrationslagern Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück, Essen 2001, das die Historie der drei Frauen-KZ und Einzelschicksale behandelt sowie Gedichte der gefangenen Frauen enthält.

Ich habe auch mit dem Historiker Dr. Hubert Roser (Karlsruhe) an seinem Buchprojekt Vergessene Opfer. Die Zeugen Jehovas, der Nationalsozialismus und die Schweiz teilgehabt (ab 2001). Mein Manuskript behandelt das 1938 in der Schweiz veröffentlichte
Buch Kreuzzug gegen das Christentum, das die Gräueltaten der Nationalsozialisten an den deutschen Zeugen Jehovas entlarvt und daher eine anerkennende Expertise des Nobelpreisträgers Thomas Mann über das Buch enthält. (Die Herausgabe unserer Manuskripte scheiterte dann unerwartet kurz vor dem Druck 2003.)

Nach guter Zusammenarbeit mit Marcus Herrberger am 11. März 2005 in Wien die Präsentation seines Buches, Denn es steht geschrieben: "Du sollst nicht töten!" Die Verfolgung religiöser Kriegsdienstverweigerer unter dem NS-Regime mit besonderer Berücksichtigung der Zeugen Jehovas (1939-1945).*

* Durfte das Kapitel über Abschiedsbriefe beitragen (und das Gesamtverzeichnis der Hingerichteten, unter Mitarbeit meines fleißigen Teams im Geschichtsarchiv) und stellte beeindruckt fest:

"Die letzten Gedanken der zum Tode verurteilten Zeugen Jehovas – einem Stück Papier anvertraut in der Erwartung, dass sie die Lieben daheim erreichen werden – sind sehr persönliche Zeugnisse. Die Briefe spiegeln eine ergreifende Tapferkeit, enge familiäre Bindungen sowie eine Bibelfestigkeit und urchristliche Glaubenszuversicht wieder, die offenbar Berge von starken Emotionen – wie Abschiedsschmerz und Todesangst – zu versetzen vermochte."

Beginn der Pflege einer Online-Quellensammlung in Deutsch und Englisch (dazu Abschriften von Inhaltsverzeichnissen und engl. Fachquellen) zur Verfolgungs-Thematik  (zunächst bis 2008 [könnte vielleicht fortgesetzt werden, wenn  ich die Zeit dafür finden würde]), dazu privates Sponsering der entsprechenden Webseiten www.standfirm.de und www.jwhistory.net (auch www.jwhistory.de und www.lilawinkel.de). Vor allem des
Online-Literaturverzeichnisses und einiger Beiträge aus Repression und Selbstbehauptung: Die Zeugen Jehovas unter der NS- und der SED-Diktatur, Gerhard Besier / Clemens Vollnhals (Hrsg.), Duncker & Humblot ( Zeitgeschichtliche Forschungen, Band 21), Berlin 2003 ( Buchinfo).

Unter
Fachartikel wäre u.a. zu erwähnen, "Die nationalsozialistische Verfolgung der Zeugen Jehovas in Frankfurt am Main", Kirchliche Zeitgeschichte. Internationale Halbjahresschrift für Theologie und Geschichtswissenschaft, Vandenhoeck & Ruprecht, KZG 16, Heft 2/2003, der wie andere Arbeiten viele lokale Einzelschicksale behandelt.

Unterstützung von Filmemachern (und Filmdokus), wie Fritz Poppenberg* und Stefanie Krug ("Fürchtet euch nicht", 1997) sowie Loretta Walz (Spurensuche mit Gertrud Poetzinger, 2002; Die Frauen von Ravensbrück, 2005).

* Der bemerkenswerte Fernsehfilm "Unter Jehovas Schutz" (1988) von Fritz Poppenberg, ein frühes Zeugnis der filmdokumentarischen Geschichtsaufarbeitung, gehört zu der sechsteiligen SFB-Serie "Frauen, die nicht vergessen". Das Erste Deutsche Fernsehen (ARD) sendete die Filmdokumentation am 6. April 1989. "Unter Jehovas Schutz" ist ein Ausspruch von Ilse Unterdörfer und Elfriede Löhr, zwei Zeuginnen Jehovas, die unter dem NS-Regime inhaftiert waren. Während sie von Berlin zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück reisen, zeigt der Film, wie sie sich an ihren Widerstand aus christlicher Überzeugung und die Stationen ihres Leidensweges erinnern. (Vgl. Die Welt, 21.10.1999, Prof. Dr. Gerhard Besier über Filmdokus von Fritz Poppenberg.)

Nicht öffentliches,
zusammenfassendes Referat zum Forschungssachstand der NS-Opfergruppe vor dem Beirat der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin ( 19. Juli 2001.)

Öffentliche Referate im In- und Ausland (Deutschland, Österreich, Großbritannien, Schweden, Polen, Russland, Israel, USA), zum Beispiel in
– Stadthallen (z.B. Wilhelmshaven, 26. Mai 1999)
– Rathäusern (z.B. Berlin-Schöneberg, 6. April 1999)
– NS-Dokumentationszentren (z.B. der Stadt Köln,  13. November 1998, vgl. Broschüre/PDF),
– KZ-Gedenkstätten (z.B. Bergen-Belsen, 18. April 1998)
– Museen (z.B. im Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, 10. November und 12. November 1998)
– im Amtsgericht Hannover ( 5. Februar 2007)
– im Sony Pictures Europe House, Golden Square, London (20. Januar 1998)
– im United States Holocaust Memorial Museum (USHMM), Washington D.C. ( 5. Oktober 2006, als Interview, s.a. unten).

Zu
Jahrestagen, zum Beispiel in der Gedenkstätte der Justizvollzugsanstalt Brandenburg-Görden zum 55. Jahrestag der Befreiung des Zuchthauses Brandenburg am 27. April 2000, wo die Nationalsozialisten soweit bekannt 113 Zeugen Jehovas aus Deutschland, Österreich, Polen, dem Elsaß und aus den Niederlanden hinrichten ließen.

In Verbindung mit Memorialtafeln und Gedenksteinen (auch Texte und Entwürfe) für die NS-Opfergruppe mit dem lila Häftlingswinkel in den KZ-Gedenkstätten (eine Tafel für die in der DDR Verfolgten)
– Sachsenhausen bei Berlin ( 18. September 1999)
– Buchenwald bei Weimar (9. Mai 2002)
– Dachau bei München ( 8. August 2003)
– Neuengamme in Hamburg ( 23. April 2006).
Enthüllung einer Gedenkstele der Stadt Frankfurt am Main ( 5. September 2005).
Straßenschildübergabe "Franz-Saumer-Weg" durch die Stadt Moers ( 28. April 1999) mit dem Indexschild: "Franz-Saumer, 1899-1944, Bergmann, Zeuge Jehovas, NS-Opfer" ( Biographie).
Gedenktafelenthüllung im Stasi-Museum, Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Berlin ( 3. Juni 1999).



Nach der feierlichen Übergabe des Denkmals für die NS-Opfergruppe in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Hamburg, 23. April 2006, mit Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck, Zeitzeuge Richard Rudolph, Dr. Detlef Garbe und Johannes Stephan Wrobel (Gesamtentwurf des Denkmals).


Sowie Referate in
Universitäten als Gastgeber (oder als Konferenzort), zum Beispiel
– Russian State Humanitarian University, Moskau (Holocaust Foundation Russia, 5. Mai 1997),
– Staffordshire University, Stafford, England (The Institute of Holocaust and Genocide Education and Research, 22. Februar 2004; Fachtagung auf Einladung von Prof. Dr. Christine E. King).
– Universität Wien ( 11. März 2005, Colloquium Buch-Präsentation).

Unterstützung von
Fachtagungen durch Aufsätze, wobei die Beiträge der Referenten später gesammelt veröffentlicht wurden (vgl. hier auch den oben genannten Sammelband "Am mutigsten waren immer wieder die Zeugen Jehovas", Herausgeber Dr. Hans Hesse, 1998), zum Beispiel:
– vom 3. bis 5. November 2000 in Heidelberg auf Einladung von Prof. Dr. Gerhard Besier. Die Beiträge erschienen danach in Repression und Selbstbehauptung: Die Zeugen Jehovas unter der NS- und der SED-Diktatur, Berlin 2003.*

* Hier mein Aufsatz zum DDR-Strafvollzug; die Kurzchroniken zur NS- und SBZ/DDR-Zeit und zu Osteuropa und der Sowjetunion sowie eine Literaturliste, auch online zu finden, im gedruckten Anhang des Sammelbandes anonym.

Unterstützung von zahlreichen
Ausstellungsprojekten im In- und Ausland (auch Dauer- und Sonderausstellungen in Gedenkstätten NS-Zeit und SED-Regime/DDR) durch Exponate und Informationen, zum Beispiel
– im Deutschen Historischen Museum in Berlin (1999, 2002 und 2006)
– im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe (2002)
– im Architekturmuseum der TU München in Verbindung mit dem Stadtarchiv München (2006)
– Wanderausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin (2007)
– Halle/Roter Ochse (2007), Hinrichtungen (NS-Zeit) und Inhaftierungen (DDR)
– im Landgericht Magdeburg ("Justiz im Nationalsozialismus", 2008/2009)
– in der Dokumentation Obersalzberg, Berchtesgaden (Institut für Zeitgeschichte, München/Berlin, im Auftrag des Freistaats Bayern)
– im United States Holocaust Memorial Museum, Washington D.C. (USHMM), zum Beispiel "Music of the Holocaust", KZ-Lied von Erich Frost
– im Imperial War Museum in London (Eröffnung, 6. Juni 2000 durch die Queen, wo ich zusammen mit meinem Kollegen die Gelegenheit hatte, dem Prinzgemahl vorgestellt zu werden und ihn kurz zu sprechen).

BBC News: Queen opens Holocaust Exhibition (6 June 2000)Die Geschichts- und Gedenkarbeit führte mich an viele Orte, hier am 6. Juni 2000 zur Eröffnung der Holocaust-Ausstellung im Imperial War Museum in London durch die Queen im Beisein von Prinz Philip, mit dem mein Kollege und ich sprechenn durften und der uns nach den Gründen für die NS-Verfolgung der Gruppe fragte. Und so konnte ich dem Duke von Edinburght die englische Ausgabe der "Standhaft trotz Verfolgung"-Ausstellungsbroschüre überreichen und darüber kurz darauf in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" berichten.

Bild- und Textquelle: BBC News.





In die Aufzählung gehören noch
Workshops im In- und Ausland, zum Beispiel Referate
– in Magdeburg ( 13. März 2006),
– oder anläßlich The Second International Conference on the Holocaust and Education, The International School for Holocaust Studies, Yad Vashem, Jerusalem (13. Oktober 1999).

Für die
Werke in Englisch wäre hier u.a. zu nennen, veröffentlicht in Religion, State & Society, vol. 34, no. 2, Juni 2006:
– "Jehovah's Witnesses in National Socialist Concentration Camps, 1933-1945" (S. 89-125),
"Jehovah's Witnesses in Germany: Prisoners during the Communist Era",  (S. 169-190) (Zeugen Jehovas im Strafvollzug der DDR, in Deutsch 2003, Duncker & Humblot, Zeitgeschichtliche Forschungen, Band 21).

Fotos: Religion, State & Society, Bd. 34, Nr. 2, Juni 2006, Titelseiten der Artikel (S. 89-125, 169-190).


Interview
im United States Holocaust Memorial Museum (USHMM), Washington D.C., Public Program: "Honor and Remember Jehovah's Witness Victims of The Nazi Era," ( video) am 5. Oktober 2006.

Dazu gesellten sich Manuskripte über die
Anfänge der Religionsgemeinschaft in Deutschland in Elberfeld und Barmen (veröffentlicht durch das Stadtarchiv Wuppertal) oder in den Vereinigten Staaten als Exkurs bei Dr. Waldemar Hirch über die "Zersetzungs"-Taktik des Staatsicherheitsdienstes (MfS/Stasi) in der DDR.

Beim Stichwort "DDR" soll eine Veröffentlichung mit Dr. Gabriele Yonan, zu deren scharfsinnigen Expertisen ich eine Chronik zur DDR-Verfolgung und kommentierte Biografien von Verfolgten beisteuerte, nicht unerwähnt bleiben.

Schließlich die Sonderausstellung in Deutsch und Englisch, Lila Winkel in Ravensbrück – Zeugen Jehovas (Bibelforscher) im Konzentrationslager / Purple Triangle at Ravensbrück – Jehovah's Witnesses in Concentration Camp in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, eröffnet am   28. Februar 2007.



"Mit dieser Sonderausstellung schließt sich der Kreis des Gedenkens am authentischen Ort." Märkische Allgemeine / Neues Granseer Tageblatt, 1. März 2007, Seite 13.


Mein
letztes Referat fand am 9. Oktober 2008 statt, "'Wohin diese Transporte gingen, erfuhren wir nicht.' Die Ermordung von Zeugen Jehovas in Bernburg während des NS-Regimes. Eine Spurensuche", Gedenkstätte für Opfer der NS-Euthanasie Bernburg in Sachsen-Anhalt.

Damit enden 12 Jahre Geschichts- und Gedenkarbeit sowie meine Mitarbeit bei der Watch Tower Society, deutscher Zweig, in Selters/Taunus, wobei ich hauptsächlich als Johannes S. Wrobel  bekannt war (erster Vorname, der zweite Vorname wie im Englischen üblich abgekürzt). Denn am 23. November 2008 beginne ich, Stephan Wrobel (zweiter Vorname), aus eigenem Antrieb ein völlig neues, anderes ausgefülltes Leben mit anderen, neuen interessanten Herausforderungen und das im Süden Deutschlands! Auf die inzwischen verflossenen Jahre des neuen zweiten "Lebens" als Stephan Wrobel schaue ich heute ebenso wie auf die Vergangenheit meines "ersten" Lebens als Johannes S. Wrobel mit Zufriedenheit zurück. Nach sieben Jahren "Schweigen" (Gelassenheit) bin ich dann 2016 mit vielen Erinnerungen online gegangen, was im Preface der literarischen Autobiografie (z.Z. offline) ausführlich begründet wird.  

 BIBLIOGRAPHIE


23. November 2008 – heute (Baden-Württemberg, Bayern):
Zweite Lebenszäsur und Neuorientierung. Rückzug ins Privatleben, neue Heimat, neue Freunde. Seit 2009 bin ich fast nur noch unter meinem zweiten Vornamen als Stephan Wrobel bekannt (der schon früher in Gebrauch war).

Fotografische "Augen-Blicke" (Hobby) unter einem Pseudonym und "Künstlernamen", nämlich "Stephan Castellio", mit über 1.000 davon auf dem sozialen Netzwerk Facebook (die meisten Bilder ohne FA sichtbar) – daheim oder vielfach unterwegs gesehen (z.B. Katzen-Foto unten), in der HDR-Qualität meines Smartphones. Positive und manchmal humorige Schnappschüsse. Dynamische Bilder, zeige gern Menschen ("human interest"). Oder geknipste "Wetterbilder" meist aus Freilassing (z.B. des schönen Berges Hochstaufen, den ich praktisch täglich vor Augen habe) und alle möglichen fotografischen "Beobachtungen". Einfach aus Spaß am Knipsen!

Die in der literarischen Autobiografie (zur Zeit offline in Bearbeitung) erwähnte angestrebte "Leichtigkeit des Seins", Ernsthaftigkeit und doch manche Fröhlichkeit, eine positive und zuversichtliche Grundhaltung kann ich durch Bildwerke intuitiv zum Ausdruck bringen – was ich als Fotokunst verstehe. Ausdruck ist bekanntlich Kunst.

Hauptberufliche Selbständigkeit seit 2009 zunächst als "Fachberater" in der Neukundengewinnung (Akquise) zunächst für die Firma eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH, Mettmann innerhalb des Gebietes ihrer Vertriebsstation Siegmaringen (Baden-Württemberg).

Dann nach Umzug im April 2011 in das Gebiet der eismann-Vertriebsstation Amerang (Bayern) "Teammanager" als Vertragspartner der Firma Direct Scouts GmbH, Solingen (vorher Ratingen), die zwischenzeitlich für Eismann und andere Mandanten die Kundenakquise übernommen hatte. Damit erstreckt sich meine Tätigkeit über fünf bayerische Landkreise, auch wenn ich nicht immer dort überall unterwegs sein muss: Die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim, Mühldorf am Inn und Altötting.

Nach neun Jahren Aussendienst bei jedem Wetter ist mein Ziel, aus der hauptberuflichen Selbständigkeit nach Möglichkeit langfristig eine nebenberufliche machen zu können. Und so bin ich seit 17. November 2017 als Mitarbeiter der Kundeninformation bei einer größeren Firma nebenberuflich indoor angestellt, was eine schöne Herausforderung und Aufgabe ist!

Führe also heute ein durchaus stilles und bescheidenes sowie noch immer ein relativ glückliches oder zufriedenes Leben quasi mit mir selbst und mit anderen.*

* Mein kleines "stilles" Leben wird nur ab und zu etwas gestört, siehe Zeitungsartikel "Wegen Parksünde 1200 Euro oder Gefängnis? Der Freilassinger Stephan Wrobel hat in Salzburg ...", in: Freilassinger Anzeiger, 10.12.2016, S. 29 (Reichenhallter Tagblatt / Passauer Neue Presse). Die Überschrift des Zeitungsartikels ist vom Chefredakteur Klaus Stronk und ursprünglich von mir absichtlich etwas überspitzt formuliert worden (von mir stammt das Rohmanuskript mit der Überschrift, der späteren Hauptschlagzeile, wobei "Gefängnis" als "eyecatcher" gedacht ist, um die Absurdität der unverhältnismäßigen Ahndung des vermeintlichen Parkvergehens in Salzburg als "Besitzstörung" zu unterstreichen). Worum ging's? Im Juli 2016 hatte ich einmal abends in Salzburg mit meinem Pkw auf einem großen Parkgelände geparkt; im September erfahren, dass diese Parkstelle aber "falsch" war (ein Kundenparkplatz); die "besitzgestörte" Firma in der Münchner Bundesstraße in Salzburg verlangte dafür mittels Anwalt zuerst 282,22 €, dann nach Einspruch 180 €, schließlich wollte der Kläger mich durch Gerichtsurteil zwingen und "bestrafen", bedeutend mehr Geld für die "Parksünde" zahlen zu müssen (mit Anwalts- und Prozeßkosten hätten es durchaus 2000 € werden können); daraus wurde aber letztlich nix. Eine kurze Zusammenfassung mit  Links findet sich auf facebook.

Zunächst lebte ich wie oben erwähnt unter Schwaben auf der Alb. Seit April 2011 wohne ich unter Bayern und Österreichern mit Alpenpanoramablick in Freilassing und in Nachbarschaft zur Stadt Salzburg, oft auch in Bad Reichenhall. Motto: Life is beautiful, und (innere) Freiheit ist bunt. Das war's. (Die literarische Autobiografie enthält mehr Details [zur Zeit offline].)


© 2015 Stephan Wrobel 
© 2015 Stephan Wrobel

Unterwegs gesehen mit dem Smartphone in Piding (16.04.2015). Nicht die erste, nicht die letzte Katze ... (dazu gibt's hier vielleicht einmal einen Exkurs, wenn ich die Zeit finde ...).

Inhaltsverzeichnis (offline)




 
"Freilassinger Anzeiger / Reichenhaller Tagblatt", 2. März 2016 (Ausriss): Stephan Wrobel (Mitte, der Mann mit der Mütze ...) am 18. Februar 2016 bei einem Gruppenkochevent in der Montessorischule Freilassing, Gastgeber "Freilassing is(s)t: interkulturell, vegan",
Veranstalter Das KONTAKT - Stadt Freilassing.

Foto: 18. Februar2016




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83395 Freilassing
    DEUTSCHLAND

Stand 21.11.2017 23:30

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Zeitfenster aus meinem "ersten" Leben sozusagen.
2009 begann für mich dann ein neuer, eher "ruhiger", doch ebenfalls zufriedener Lebensabschnitt, quasi ein "zweites" Leben.

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